Der Lions Club Deutschland
Sie sind hier: > Namibia2017

Bericht über meine Schulbesuche in Namibia


Vom 25. April bis 02.Mai 17 habe ich unsere Schulen in Namibia besucht.

Am ersten Abend, gleich nach unserer Ankunft, besprach ich mit meinem Freund Reinhard Friederich die Wasserprobleme auf Ombili.

Am nächsten Morgen ging es dann nach Ombili, wobei der Manager Klaas de Wet wegen der Krankheit seiner Frau verhindert war. Ich konnte so in Ruhe alles auf Ombili inspizieren und wurde von zwei jungen San geführt. Sie zeigten mir bereitwillig alles - auch die Schwachstellen, von denen man ja wenig hört. Alles in allem machten die beiden Burschen auf mich einen ausgezeichneten Eindruck.

Ohne unsere Schule wäre dies so nicht möglich und nicht zu erwarten gewesen. Ganz erstaunlich und ebenso hervorhebenswert ist mittlerweile die Küche des Hostels, die nunmehr ganz in San Händen ist. Ein Nudelauflauf wurde uns voller Stolz präsentiert und wir waren des Lobes voll. Das hatte man nicht für möglich gehalten. Man muß Verantwortung übertragen können.

Sehr traurig für mich unsere Lehmhäuser, die allerdings nicht nach unserem Willen sondern nur mit unserem Geld gebaut wurden. Sie sind bis auf zwei abbruchreif.

Am Abend war ein „short meeting“ mit dem Lionsclub Tsumeb angesagt. Mein Sohn, der mich begleitete, und ich wurden äußerst freundlich empfangen und wir fühlten uns in der dortigen Lionsfamilie sehr wohl. Anwesend war auch Betty Kaula, die ehemalige Direktorin von Tsintsabis und heutiges Regionalparlamentsmitglied. Sie ist auch Lion, ebenso wie der Direktor von der Primary-Ludwigshafen-Schule Xamiseb, der mittlerweile neu in dem Club ist. Die Gespräche waren äußerst positiv. Es ging um die Finanzen und vor allem um die Betreuung der vier Schüler, denen unser Club die Schulbildung ermöglicht. Die Lions- Freunde besuchen diese vier Kinder, je eins aus unseren vier Schulen alle drei Monate, so daß eine gute ¨berprüfung gewährleistet ist. Bei den Kindern handelt es sich um die besten der jeweiligen Schule.

Was ich bei der Terminierung meiner Reise übersehen hatte war, dass in Namibia Schulferien waren. Die Lionsfreunde von Tsumeb organisierten unseren Besuch der Schulen am nächsten Tag mustergültig. Sie legten fixe Zeiten fest und für mich erstaunlich, bei den drei Schulen Ludwigshafen, Huigub und Tsintsabis waren sämtliche Lehrer anwesend. Außerdem jeweils die Kinder, die wir unterstützen, zusammen mit ihren Eltern. Lionsfreund Neethling fand sehr deutliche Worte über die Chance, die die Kinder hätten und bat die Eltern, die Klassenlehrerin, sowie den Direktor der Schule um Mithilfe, hier an einem Erfolg gemeinsam mitzuwirken. Ich in meinem gepflegten Oxfordenglisch habe das Ganze untermauert. Für mich eine tolle Activity, eine tolle Symbiose die mich stolz macht daran mitwirken zu dürfen.

Nah der Rückkunft im Hotel am späten Nachmittag traf ich mich dann mit dem Manager Klaas de Wet, um das Wasserproblem auf Ombili zu besprechen. Nach zweistündiger Diskussion versprach ich ihm, dass wir hier zum Wohle der San helfen wollen und der weiteren Entwicklung der Stiftung dieses Bohrloch zu ermöglichen.

Dies waren meine Lionsaufgaben in Namibia. Voller neuer Eindrücke setzten wir unsere Kurzreise fort und machten noch zwei Tage Rast in Swakopmund. Hier trafen wir unser Ehrenmitglied Wolfgang Schuckmann, der alle herzlich grüßen lässt. Auch Frau Mais- Rische war mein Gast bei einem Abendessen und die Gespräche drehten sich hauptsächlich um Ombili.

Viele Freunde, neue und alte, die alle um das Wohl der San bekümmert sind, haben mir ein Gefühl der Zufriedenheit für unsere Arbeit gegeben. Ich bin stolz, ein Lion sein zu dürfen.

Euer Waldi




Besuch beim Lions-Club Tsumeb

Anbei noch drei Bilder der von uns und vom Lions-Club Tsumeb unterstützten Jugendlichen
















Paulina Gamses, GR 6 Ludwigshaven











Roseda Goses, Gr 8 Tsintsabis










Samuel Kambuta, Gr 4 Ombili